Sonntag, 10. Juni 2012

Kurzrezension:: Jenny Downham- Bevor ich sterbe

Verlag: Goldmann

Preis: 8,95€

Seiten: 320

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Kurzbeschreibung:
Das soll also tatsächlich schon alles gewesen sein. Sechzehn Jahre ist Tessa jung, als ihr die Ärzte eröffnen, dass sie ihren Kampf gegen die Leukämie nach vier Jahren nun doch verloren hat. Nichts von dem, was das Leben in diesem Alter sonst an Verheißungen bereithält, soll sie demnach erleben. Doch damit kann sie sich nicht abfinden. Bevor sie stirbt, will sie wenigstens wissen, was ihr denn da tatsächlich alles vorenthalten wird: Sie will Sex haben, einmal etwas Verbotenes tun, Drogen nehmen. Vorher will sie nicht sterben. Auf keinen Fall!
Doch Tessa hat nicht nur Sex und nimmt sich die Freiheit, allerhand Verbotenes zu tun: Sie verliebt sich. Und zwar trotz anfänglicher Bedenken, ob man so etwas „darf“, wenn man doch bald sterben muss. Und zwar richtig. Nicht in den Jungen, mit dem sie sich den Wunsch nach wenigstens dem „einen Mal“ erfüllt (das, natürlich, auch eher eine Enttäuschung ist), sondern in Adam, den Nachbarsjungen, der sich ihre Liebe erkämpft, weil er selbst sie aufrichtig liebt. Mit diesem jungen Mann erlebt sie wirkliche, tiefe Zärtlichkeit. Für Adam sind Tessas unabwendbar bevorstehender Tod und ihre Angst kein Tabu. Er will alles über Tessa wissen, so wie es wirklich Liebende tun. Und so hat Tessa in ihrem kurzen Leben doch etwas gefunden, wonach sich mancher ein langes Leben lang nur sehnt. Und das ist bei aller Traurigkeit doch auch ein großes Glück. (amazon.de)

Zitat:
"Ich will dir was erzählen", sagte ich. "Und du musst versprechen, dass du es keinem weitersagst. Okey?" [...]
"Ich bin nicht mehr krank." Vor lauter Aufregung fällt mir das Sprechen schwer. "Ich muss nur hier in diesem Wald bleiben. Weg von der modernen Zivilisation mit all ihren Geräten, und schon bin ich nicht mehr krank. Du kannst bei mir bleiben, wenn du willst. Wir werden uns Sachen bauen, Hütten und Fallen Wir bauen Gemüse an."
Adams Augen füllten sich mit Tränen. Ihn weinen zu sehen ist wie von einem Berg runtergezogen werden.
"Tessa", sagte er.
Über seiner Schulter ist ein Loch im Himmel, durch das die Störgeräusche vom Geplapper eines Satelliten meine Zähne zum Klappern bringen. Als es verschwindet, bleibt nur gähnende Leere zurück. Ich leg ihm einen Finger auf die Lippen."Nein", verlange ich von ihm. "Sag jetzt nichts"
(S.103)

Meine Meinung:
Ich fand es echt klasse zu lesen und war auch oft wirklich total gerührt und geschockt!
Auch die Sicht und ihre Gedanken wurden wirklich so beschrieben, als wäre die Autorin selbst in dieser Situation und könnte ich voll und ganz hineinfühlen. Was sie durchmacht, was sie am Leben hält und was wütend macht wurden klasse hervorgehoben und auch das Ende ist klasse gemacht!
Es hat mich wirklich berührt.

Herzen:
     

2 Kommentare:

  1. Tolle Rezension!
    Das Buch steht schon seit längerem auf meiner Wunschliste und nach dieser Rezension bekommen ich richtig Lust es zu lesen :)

    LG
    Maura

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  2. ich stimme zu, deine Rezi ist toll, genauso wie das Buch, am ende musste ich weinen... :)
    Liebe Grüße

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