Dienstag, 24. April 2012

Stacey Jay- Julia für immer (Rezension)

Verlag: Egmont INK

Seiten: 344 (gebundene Ausgabe)

Kaufen? HIER!

Preis: 17,99€

Originaltitel: Juliet Immortial






Kurzbeschreibung:
Was ist wirklich geschehen, damals in Verona, im Schicksalsjahr 1304? Romeo und Julia sind nicht im Namen der Liebe gestorben. Nein, Romeo hat Julia ermordet, um selbst Unsterblichkeit zu erlangen. Als Söldner der Apokalypse verhindert er seit 700 Jahren, dass Liebende zueinander finden. Doch auch Julia ist in Wahrheit unsterblich geworden und kämpft auf der Seite der Botschafter des Lichts für die wahre Liebe. Als erbitterte Feinde kämpfen sie in verschiedenen Körpern für ihre jeweilige Mission. Jahrhunderte später erwacht Julia im Körper des Mädchens Ariel. Auf der Suche nach deren Seelenverwandten trifft sie zu ihrem großen Entsetzen zum ersten Mal auf Romeo selbst. Dies könnte ihr letzter Kampf werden. Es sei denn, die Liebe holt die beiden wieder ein, wenn auch anders als jemals vorstellbar ...

Cover:
Das Cover hat mich wirklich umgehauen! Es ist wirklich wunder-, wunder-, wunderschön!! Ich denke das die abgebildetet junge Frau, (bzw. Mädchen) die echte Julia aus Romeo & Julia darstellen soll. Ihr Blick wirkt stark und konzentriert, was für mich heißt, dass sie eine Kämpferin ist. Insgesamt ist das Cover in Rot und Rosa gehalten und durch kleine Schnörkelein verziert. Ein passendereres Cover könnte es für mich für dieses Buch nicht geben! Auch im Bezug zum Inhalt fand ich das Cover, aber auch den Titel "Julia für immer" sehr passend.

Zitat:
"Du kennst mich doch gar nicht".
"Ich kenne dich" [...] "Ich weiß, dass du stark bis und innerlich genauso schön wie äußerlich. Ich weiß, dass du gern isst und Shakespear hasst- zumindest die Liebesgeschichten- und für einen Freund alles tun würdest. ich weiß, dass du eine Künstlerin bist, denn die Ziegelmauer, die du gemalt hast, ist das reinste Kunstwerk. Ich weiß, dass du durch die Hölle gegangen bist, dich aber nicht davon hast kaputt machen lassen.[...] "Und ich weiß, du gibst mir das Gefühl, dass es sich gelohnt hat, dass auch ich durch die Hölle gegangen bin.. weil ich dadurch das Glück erkannt habe,[...]..
(S. 208)

Charaktere:
Natürlich Julia:
Julia ist hier aber nicht sie selbst, sondern in einem anderen Körper, da sie keinen mehr besitzt, sondern als körperlose Seele in einem anderen Bereich der Welt oder des Universums lebt, wo sie immer allein ist. Doch wenn sie auf der Welt in einem Körper ist, dann in einem, wo sie helfen muss. So geschieht es, das sie sich im Körper von Ariel Dragland widerfindet, die ein verkorkstes und schlechtes Leben führt und von den meisten Menschen ausgeschlossen wird. Ariel hatte mir 6 einen Unfall und trägt nun die Folgen aus. Narben im Gesicht und auf den Armen. Dadurch wird sie in der Schule zum "Freak".

Romeo:
Auch Romeo schlüpft in andere Körper. Doch er kann nur welche "belegen", die schon tot sind. So erwacht in im Körper von Dylan, der sich gerade mit Ariel "anfreundete".. Doch Romeo ist Julias Feind und will sie umbringen. Na, ob Dylan und Ariel wirklich befreundet sein können?!

Ben:
Ben ist ein netter, hilfsbereiter Junge, der noch nicht viele Freunde hat, da er neu ist. Doch er findet schnell jemanden, nämlich Ariel alias Julia, doch auch ihre beste Freundin Gemma lernt er kennen.

Gemma:
Ist wohl oder übel Ariel's einzige Freundin. Sie ist das komplette Gegenteil von ihr. Reich und wünderschön! Doch auch sie hat nur Ariel als Freundin.

Schreibstil:
Ich habe vorher noch kein Buch von Stacey Jay gelesen, aber jetzt weiß ich, dass ich es tun werde! Der Schreibstil hat mich von der ersten Seite an umgehauen! Ich hätte so viele Seiten markieren können, um mir schöne "Zitate" zu merken, aber dann wäre es doch etwas viel geworden! In diesem Buch ist so viel Liebe, Hass und generell ist es voll von Gefühlen! Ich liebe es.

Details und meine Meinung:
Hier geht es darum, dass Romeo und Julia nicht gestorben sind? Als ich anfangs den Buchrücken las, kam mir  das irgendwie komisch vor. Ich war mir nicht sicher, ob dieses Buch wirklich beeindrucken kann. Doch das Cover hat mich irgendwie total angesprochen und dann dachte ich: "Versuchs doch einfach". Ja, das habe ich dann auch gemacht. Als das Buch bei mir ankam hab ich es mir geschnappt und gelesen. Und: Ich war nach nur einem Tag (inklusive einer langen Nacht) fertig! Ich konnte es einfach nicht mehr weglegen! Es ging spannend los. Ein Autounfall, ein verrückter Romeo, eine andere Aufgabe als sonst, die es für Julia, die für die Liebe kämpft zu lösen gibt. Julia ist eine körperlose Seele, die in die Körper anderer Menschen geschickt wird, um Seelenverwandte zusammen zu bringen, damit sie sehen, dass es die wahre Liebe wirklich gibt. Doch diese Aufgabe wird ihr immer wieder schwerer gemacht, da es ja noch die "Gegner" gibt. Die Söldner, die versuchen Liebende auseinander zu bringen, damit es weniger und irgendwann keine Liebe mehr auf der Erde gibt. Genauso einer ist nun Romeo. Er tötet und ist einfach nur kaltherzig. Doch er hat auch ein großes Makel, er hat kaum noch Sinne, er kann nur noch sehen und hören. Doch was passiert, das ist unglaublich. Julia bewohnt nun den Körper von Ariel, die ein treffen mit Dylan hatte, der Junge, dessen Körper plötzlich Romeo bewohnt. Julia alias Ariel schafft es gerade eben noch vor ihm zu flüchten und muss irgendwie schneller vorwärts kommen. Sie findet jemanden, der sie mitnimmt, doch dieser jemand ist niemand anderes als Ben. Ben ist der freundlichste und ehrlichste Mensch, den Julia sich vorstellen kann.. Doch sich selbst zu verlieben kann sie sich nicht erlauben, zumal es da noch ein anderes Problem mit Ben gibt...

Fazit:
Eine wirklich spannende Geschichte, mit einem Schluss, der mich erstmal total überrascht hat, da er so   unvorhersehbar war. Dieses Buch gehört nun definitiv zu meinen Favoriten! ♥

Wie würde ich das Buch in einem Satz beschreiben?:
Die richtige Mischung aus Liebe und Action.

Punkte:
4,5/5


Mein Dank geht an den Egmont INK Verlag, der mir dieses Exemplar zur Verfügung gestellt hat!













Sonntag, 22. April 2012

Gewinnspiel Nr. 2

GEWINNSPIEL IST BEENDET!



So ihr lieben, jetzt ist es soweit, haben heute zwar  "nur" 99 Leser, aber ich denke, der eine wird schon noch kommen zu unserem


YEAAAAAAAAAAAAH! :)

Ihr wollt mitmachen?
Das ist ganz einfach!
Mitmachen dürfen nämlich alle, die aus Deutschland kommen :)

1.
Seid Leser dieses Blogs.
Es ist immerhin ein Gewinnspiel für euch. Und bitte, tut mir den Gefallen, aber werdet nicht nur wegen dem Gewinnspiel Mitglied. Das ist doch echt Käse sowas!
Dafür bekommt ihr 1 Los!

2.
Teilt dieses Gewinnspiel auf eurem Blog, Facebook, Twitter o.ä.
Dafür bekommt ihr max. 3 Lose!
(dazu könnt ihr auch das Bild verwenden)

3.
Schreibt einen Kommentar, in der ihr folgende Frage beantwortet:
Wovon träumst du am liebsten? Oder in welchem Traum wärst du gerne mal in echt?
Dafür gibt es auch nochmal 1 Los :)

Schickt eine Mail mit den Postlink(s) und euere Antwort an:
jana.junebug@googlemail.com


Insgesamt könnt ihr also 5 Lose sammeln :)

P.S.
Bitte sagt mit in der Mail auch, mit welchem Namen ihr mich verfolgt! Sonst kommt es zu Verwechslungen!




So, nun zu den Gewinnen:

Zu gewinnen gibt es ein Bücherpaket aus mindesten 3 Büchern aus dem Fantasy Bereich.
Welche das sind, das bleibt eine Überraschung.
Dazu kommt noch eine extra Überraschung!

Die Bücher hören sich meiner Meinung nach alle sehr spannend an und sind natürlich ganz neu!

Ich hoffe, dieses Gewinnspiel kommt gut bei euch an!

Das nächste wird dann wieder ohne Lose. Wir wechseln einfach immer ab. Das letzte war ohne, das jetzige mit, dann wieder ohne usw, da mir nicht klar wurde, was ihr lieber mögt :)

Liebe Grüße und viel Spaß beim Gewinnspiel wünschen euch:
Jana & Junebug!


P.S.
Das Gewinnspiel startet sofort und endet am  Sonntag den 16. Mai um 21 Uhr!

♥



Teilnehmer:
01) Jacquy: 2 Lose

02) Lesemaus95: 3 Lose
03) Chrisy: 2 Lose
04) Alisia: 3 Lose
05) Lisa: 3 Lose
06) Doreen: 3 Lose
07) Anni: 3 Lose
08) my.written.heartbeat: 3 Lose
09) Josi!: 4 Lose
10) Svenja: 4 Lose
11) Monina83: 4 Lose
12) Nina: 5 Lose
13) Lesefee: 4 Lose
14) Shelty: 3 Lose
15) Lovely Girl: 3 Lose
16) MissPQ: 5 Lose
17) Patchouli: 5 Lose
18) Alina: 5 Lose
19) Funne: 5 Lose
20) Dani: 4 Lose
21 )Summer♥: 4 Lose
22) Jimmy: 2 Lose
23) Netty: 5 Lose
24): Ramona: 3 Lose
25) Valmanost: 3 Lose
26) Marienkäferchen3: 2 Lose
27) Anja: 2 Lose
28) Steffi: 3 Lose
29) Liss: 2 Lose

30) Mirror: 2 Lose
31) Sophie: 3 Lose
Überprüft bitte, ob ich euch richtig eingetragen habe!




Ali Shaw- Das Mädchen mit den gläsernen Füßen (Rezension)




Verlag. Script 5
Preis: 19,95€
Seiten: 398










Buchtrailer:




Inhalt:
Seltsame Dinge gehen auf St. Hauda´s Land vor: Eigentümliche geflügelte Kreaturen schwirren umher, in schneebedeckten Wäldern versteckt sich ein Tier, das mit seinem Blick
alles in Weiß verwandelt, im Meer sind wundersame Feuerwerke zu beobachten ... und Ida Maclaird verwandelt sich langsam, von den Füßen aufwärts, zu Glas. Nun kehrt sie an den Ort zurück, wo alles begann, in der Hoffnung, hier Hilfe zu finden. Doch stattdessen findet sie die große Liebe: Mit ihrer traurigen und trotzigen Art schafft Ida es, die Knoten in Midas' Herzen zu lösen. Gemeinsam versuchen sie nun, das Glas aufzuhalten.

Zitate:
 „Die Begegnung mit ihm war wie eine Kollision gewesen und sie hatte gewusst, dass sie ihr Leben lang genau danach gesucht hatte: mit solcher Wucht mit einem Menschen zusammenzuprallen, dass sie für einen Moment mit ihm verschmolz.“

„Fotonegative waren die wahrhaftigsten Zeugnisse, die man von seinen Erinnerungen bekommen konnte. Sie waren die Asche, die das Feuer hinterließ, der Bluterguss, der auf der Haut zurückblieb.“

Cover:
Ein wunderbarer Buchumschlag in grün-schwarz, mit verschnörkelter Schrift und die Silhouetten von Blumen und Ästen. Dieses Muster wird auch im Buch selbst immer wieder aufgegriffen, nämlich zu Beginn jedes neuen Kapitels. Aber was mir an dem Buch an sich am besten gefällt, sind die silbernen Seiten, wenn das Buch geschlossen ist und man es ansieht, die glitzern und an Glas oder Diamanten erinnern.

Schreibstil:
Ein wunderbarer Schreibstil, der einem die Natur nahebringt und zwischendurch auch immer wieder zum Nachdenken anregt. Jedes einzelne Wort schafft eine magische Welt, in die man nur zu gerne hineintaucht. Der Autor bringt immer wieder wirklich magische Dinge in die Geschichte, die zwar nicht erklärt werden, aber genau das ist das Besondere daran. Man muss einfach akzeptieren, dass es diese Dinge gibt und dass man sie nicht hinterfragen kann.

Charaktere:
Unglaublich tolle, wunderbare, individuelle Charaktere, die alle eine Geschichte haben, die ihre Macken haben und ihre Fehler, die sich in der Geschichte versuchen weiterzuentwickeln und Charaktere, die auch scheitern, aber genau das macht dieses Buch aus.

Details und meine Meinung:
Ich habe mich unglaublich auf dieses Buch gefreut und etwas vollkommen anderes erwartet, aber ich war in keiner Sekunde enttäuscht. Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich eine Rezension gelesen, die das Buch ziemlich niedermacht, weil der Autor so viele neue Dinge dem Leser eröffnet, aber für kein einziges eine Erklärung oder Lösung gibt. Aber genauso ist das Buch. Das macht das Buch aus. Es zeigt uns, dass die Welt nicht perfekt sein muss, um sie schön zu finden. Sie muss nicht perfekt sein, um sein Leben auch lebenswert zu finden und es zeigt uns, dass auch ein Buch nicht perfekt sein muss, um etwas Besonderes zu sein. Etwas, das genauso sein soll, wie es ist. Es ist einfach perfekt unperfekt, wie Casper es so schön ausgedrückt hat. Was ich zuerst ernüchternd fand, war das Ende. Aber wenn ich länger darüber nachdenke, ist auch das Ende genau richtig, eben weil es nicht perfekt ist.

Wir würde ich das Buch in einem Satz beschreiben?
Magisch.

Donnerstag, 19. April 2012

Holly-Jane Rahlens: Everlasting – Der Mann, der aus der Zeit fiel (Rezension)




Verlag: Wunderlich

Preis: 14,95€

Seiten: 422






Inhalt:
Man schreibt das Jahr 2264. Gefühle sind unerwünscht, die Liebe ist ausgestorben. Die Geburtenrate ist gefährlich gesunken. Der junge Historiker und Sprachwissenschaftler Finn Nordstrom, Spezialist für die inzwischen tote Sprache Deutsch, erhält den Auftrag, die 250 Jahre alten Tagebücher eines jungen Mädchens aus dem Berlin des 21. Jahrhunderts zu übersetzen. Öde, findet er. Und albern. Doch dann ist er zunehmend fasziniert von dem Mädchen, das quasi vor seinen Augen erwachsen wird. Schließlich soll Finn in einem Virtual-Reality-Spiel in der Zeit zurückreisen, um das Mädchen zu treffen. Ohne es zu wissen, wird er damit zum Versuchskaninchen der Spieleentwickler. Warum schicken sie ausgerechnet ihn, den  Fachmann für tote Sprachen, in die Zeit kurz vor Ausbruch der Großen Epidemie? Und was ist das für ein sonderbares Gefühl, das ihn überkommt, wenn er der jungen Frau begegnet? Bald muss Finn sich entscheiden – für die Liebe oder für die Zukunft ...

Zitate:
„Wenn ich hier oben im Kartenlesesaal sitze und runter auf die vielen anderen Ebenen blicke, den Menschen zuschaue, die lesen und schreiben und in Büchern stöbern, dann denke ich, dass ich so den Himmel erschaffen würde, wenn ich könnte – voller Licht, voller Menschen, voller Bücher. Überall, wo ich hinschaue, gibt es Welten zu entdecken. Eine Welt in jedem Buch. Eine Welt in jedem Mann, jeder Frau, jedem Kind.“

„Finn, wir reisen durch die Zeit. Wir fliegen zum Mars. Wir sind praktisch unsterblich. Glaubst du wirklich, wir können dich nicht finden?“


Cover:
Mir gefallen die Farben auf dem Cover sehr gut, genau wie die Schrift und die Parfümflasche in der Mitte, aber ansonsten ist dieses Cover einfach nichts Besonderes.
zumindest auf den ersten Blick. Nachdem ich das Buch gelesen habe, verrät es mir etwas
mehr. Zum Beispiel warum es Everlasting heißt und auch, warum die Schrift so gewollt
krickelig ist. Aber dafür muss man es einfach gelesen haben.


Schreibstil:
Das einzige, was mich am Schreibstil gestört hat, waren die fielen englischen
Begriffe, die man wirklich hätte übersetzen können! Auch wenn die Erklärung dafür vorne
drin steht, kam ich durch die Wörter, die an manchen Stellen einfach falsch erschienen, immer
wieder raus.


Details:
Ich habe das Buch gerne gelesen, aber die ganze Zeit dachte ich mir, wann es mich endlich mit sich reißt. Und irgendwie kam es nicht. Die Geschichte baut sich langsam auf und man kann ein wenig erahnen, wie es weiter geht, aber es wird nie zu viel erraten. Finn Nordstorm ist der Protagonist und ein wirklich Guter, aber auch nicht der Beste. Ich konnte nicht sagen, dass die Autorin damit einen neuen, wunderbaren Charakter geschaffen hat, der mir immer in Erinnerung bleiben wird, aber Finn war mir von Anfang an sympathisch. Aber die Art, wie sich die Geschichte aufbaut, ist etwas ganz besonderes. Finn erfährt mehr über Eliana, indem er ihre Tagebücher liest. Und, welch Überraschung, er reist durch die Zeit und lernt Eliana auch noch auf eine ganz andere Art und Weise kennen. Und diese Parallelen, der Wechsel zwischen Zukunft und Gegenwart, die haben mir sehr gefallen.
Außerdem ist das Buch mit unheimlich viel Witz geschrieben!
Ich will hier vom Inhalt überhaupt nicht viel vorwegnehmen, weil das jeder für sich selbst
langsam erfahren sollte und nicht durch eine Rezension, die dem Buch nicht gerecht wird.
Deswegen: Unbedingt selbst lesen.


Fazit:
Als ich das Buch zugeschlagen habe und einige Zeit darüber nachdachte, fiel mir auf, dass es mich am Ende doch noch gepackt hatte, ich hatte es nur nie gemerkt. Und es ist gut so, wie es ist. Einfach so. Man denkt dabei über die Zukunft nach und lächelt über so manchen Witz. Könnt ihr euch vorstellen, dass Finn „Facebook“ nicht kennt, obwohl unsere Generation so sehr davon beeinflusst wird?



Wie würdest du das Buch in einem Satz beschreiben:
Irgendwann reisen wir vielleicht durch die Zeit, irgendwann vergessen wir vielleicht Facebook, aber das Buch sollte nicht vergessen werden.

Donnerstag, 5. April 2012

Vergessene Neuzugänge..


















Ich bin du und du bist tot:

Nachdem Ilka schlagartig im Jenseits landet, erhält sie in einem anderen Körper eine neue Chance. Jetzt gilt es, die gleichen Fehler nicht noch einmal zu machen! Schwierig, wenn man über sein altes Leben alles, über sein neues Leben hingegen gar nichts weiß. Noch komplizierter, wenn der faszinierende, aber gefährliche Liebhaber aus der Vergangenheit sich von der alten Seele im neuen Körper unwillkürlich angezogen fühlt ...

Auserwählt:

Auf einer Auktion fühlt sich die Highschool-Lehrerin Shannon Parker wie magisch von einem antiken Gefäß angezogen. Durch einen Zufall erhält sie tatsächlich den Zuschlag - und findet sich kurz darauf in einer Welt wieder, in der sie wie eine Göttin behandelt wird ... In Partholon halten sie alle für die Hohepriesterin der mächtigen Göttin Epona. Auch wenn Shannon zunächst nicht begreift, wie sie in diese Welt geraten ist, versucht sie, es mit Humor zu nehmen. Bestimmt ist das alles nur ein Traum ... Aber nicht einmal im Traum würde sie sich vorschreiben lassen, wen sie zu heiraten hat. Auch wenn dieser Mann ihr noch so tief in die Augen schaut und sie sich noch so stark zu ihm hingezogen fühlt ... Erst als Shannon von Visionen heimgesucht wird, beginnt sie zu begreifen, dass sie dazu auserwählt worden ist, Partholon zu retten. Sie muss die Menschen vor grausamen, vampirähnlichen Dämonen beschützen und das kann sie nur mit ClanFintans Hilfe ....

Nuan:

"Als ich Nuan das erste Mal traf, war es fast Mitternacht. Die Begegnung gehörte zu jenen, die einem nicht oft im Leben widerfahren, meist nur einmal, bei denen man spürt, es geschieht etwas Ungewöhnliches in diesem Augenblick und das Leben verändert sich unwiderruflich."
Franca Stetter, erfolgreiche Motivationstrainerin, ehrgeizige, dynamische Karrierefrau und selbstbewusste Businesswoman, verliebt sich in den stillen, scheuen Nuan, der kaum spricht, gerne Gras raucht und ihre tiefsten erotischen Sehnsüchte erfüllt, ein Beach Boy ohne Zukunft, um Jahrzehnte jünger als Franca.
Eine ungewöhnliche, zauberhafte Liebesgeschichte, die die Romanheldin auf Sri Lanka erlebt - unkonventionell und lustvoll. ( war vielleicht ein Fehlkauf :-D)

Das Lied von Malonia:

Wohltuend, dass es immer wieder Autoren gibt, die phantastische Welten ersinnen, die nicht dem Schema von Tolkiens Mittelerde entsprechen. Und eine solche Welt ist Malonia, ein Reich, das dem viktorianischen England ähnelt, allerdings mit Magie aufgepeppt. Beschaulich geht es in diesem Staate jedoch nicht gerade zu, denn seit das Königspaar vor zehn Jahren ermordet wurde, herrscht Krieg. Der tyrannische Usurpator Lucien treibt die Nation unerbittlich gegen das benachbarte Alcyria. Selbst der fünfzehnjährige Leo wird zum Militär eingezogen. Das Volk klammert sich an einen schwachen Funken Hoffnung: Dass der Kronprinz Ryan dem Massaker an seiner Familie entgangen ist und zur Rettung seines Landes wiederkehren wird.

Faszinierend wird das Ganze, als Leo auf dem Heimweg ein Buch findet. In diesem werden Geschichten aus einem märchenhaften Land erzählt: England. Und dort trifft Leo auch auf den Prinzen, denn in den Geschichten geht es um Ryan und ein Mädchen namens Anna. Jetzt, da die Geschichte zwischen den Parallelwelten hin und her springt steigt die Spannung. Aber da trifft Leo die Katastrophe: Sein Bruder Stirling wird krank und stirbt nach einiger Zeit. Damit hat die Tragödie aber noch kein Ende, denn anschließend gerät der Held in tiefe Depressionen.

So außergewöhnlich es auch sein mag, Verlust und Introspektion zum zentralen Thema einer Fantasy-Trilogie zu machen, hier wird der Bogen durchaus überspannt. Denn das über mehrere hundert Seiten ausgekostete Leiden der Hauptfigur bremst die Handlung erheblich aus und unterminiert jeglichen Spannungsaufbau. Das ist ein wenig bedauerlich, denn ansonsten wäre die Leistung der noch nicht einmal zwanzigjährigen Autorin Catherine Banner umso beachtlicher. Und schade auch um das wirklich schöne Zwei-Welten-Konzept und die gelungene Darstellung Malonias, die in der Tragik von Leos Lebenskrise ziemlich untergeht. Doch wer weiß, vielleicht reißen die beiden Folgebände der Trilogie das Ruder noch einmal herum. So aber ist Das Lied von Malonia nichts für Actionfreunde, sondern nur etwas für ausgesprochene Liebhaber leiser, eindringlicher Fantasy. -- Solveig Zweigle

Dieses Buch habe ich gewonnen, dabei war auch dieses süße Set von Balea

Quelle der Beschreibungen:
Amazon.de

Mittwoch, 4. April 2012

Eve Silver- Herzenssünde (Rezension)


Verlag: mira Taschenbuch
Seiten: 348
Preis: 8,99€
Kaufen?: HIER!

Kurzbeschreibung:

Er ist ein Jäger: Auf der Suche nach schwarzen Seelen für Sutekh streift Dagan Krayl durch die Welt. Doch als er vom Tod seines Bruders erfährt, kennt er nur ein Ziel: die Leiche finden, ihn ins Leben zurückholen, und das schnell. Denn die Isistöchter wollen, dass er scheitert. Roxy Tam ist eine von ihnen, eine Frau mit einem unerklärlichen Blutdurst, geheimnisvoll und schön. Als Dagan ihr jetzt wieder begegnet, erinnert er sich. Sie ist die Einzige, die je sein Gesicht gesehen hat und nicht gestorben ist, damals vor elf Jahren. Weil er sie begehrt … In ihren Augen liest er die eigenen verwirrenden Gefühle: Loyalität oder Leidenschaft? Hass oder eine verzehrende Liebe zwischen ihren Welten?


Cover:

Das Cover finde ich an sich sehr schön gestaltet. Ein Mann mit nacktem Oberkörper. Ob er nun gut aussieht oder nicht ist Geschmackssache (mir gefällt er nicht so gut ;-) ). Im Hintergrund ist ein Boot auf einem Meer, das sich in leichten Wellen bewegt. Außerdem fliegen noch 3 Vögel durch die Sonne. Insgesamt ist das Cover in dunkleren Tönen gehalten, die sich aus mehreren verschiedenen Lila- Tönen zusammensetzen.

Zitat:

Ihre Blicke trafen sich. Dagans Blick drang durch die trüben Augen hindurch bis tief in ihre Seele. (S.57)

Charaktere:

(kurze Info)Sutekh:
Gott über Chaos und Verderben

Dagan Krayl:Dagan ist Sutekhs ältester Sohn. Er ist ein Seelensammler. Er sammelt sie für seinen Vater, der nicht in die Menschenwelt hinübergehen kann. Da Dagan nur Halbgott ist, kann dieser dieses für seinen Vater übernehmen und jagt nun für ihn nach vorwiegend schwarzen Seelen.

Roxy:
War ein normales aber auch unnormales Mädchen. Ihr Mutter ist abgehauen und hat sie allein gelassen.. Gut ging es daher noch nie, sie lebte bisher immer in irgendeiner Absteige und hielt sich irgendwie über Wasser. Bis sie auf Dagan traf..

Schreibstil:

Der Schreibstil war vollkommen in Ordnung! Nicht so, dass ich sage: Das ist totaler Dreck, aber auch nicht total herausragend. Es war ok zu lesen aber nicht mehr.

Details und meine Meinung:

Das Buch hat mich total überrascht, da es garnicht so war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es handelt viel über die Mythologie der Griechen und beschreibt diese als nicht immer ganz ehrlich, nicht immer als liebevoll, sondern eher als düster und brutal. Außerdem wechselt der Ort in ziemlich jedem Kapitel und man liest aus den Sichten von Roxy und Dagan. Die beiden lernen sich in einer Höhle kennen (wenn man das den so bezeichnen kann) in die Roxy entführt wurde. Dagan hilft ihr auf eine Art, die ich nicht weiter beschreiben will, da ich euch ja nichts vorweg nehmen möchte. Dabei kommt es nämlich nicht zum Kaffeekränzchen zwischen den beiden, da Roxy erst einmal nicht weiß, auf welche Seite sich Dagan schlägt. Circa 10 Jahre später findet man sich in beiden Charakteren wieder. Roxy weiß, dass Dagan Seelensammler ist und findet sich nun auch in diesem Milieu wieder, wenn auch in etwas anderer Art. Doch die Seite auf die sie sich geschlagen hat, hat eine nicht gerade gute Vergangenheit mit der von Dagan. Ja, sie sind regelrecht verfeindet. Auch ihre Liebesbeziehung wird in dem Buch sehr genau beschrieben. Es ist romantisch und erotisch, kommt mir jedoch ein wenig zu kurz. Es war einfach eine zu lange Beschreibung, bei der man sich dachte: Wann treffen sie sich denn nun endlich wieder?

Fazit:

Eine tolle Idee, die meiner Meinung nach ein wenig kompliziert rüber gebracht wurde. Man muss sich echt viele Namen merken und weiß manchmal gar nicht, wer jetzt wer ist, was er macht und auf welcher Seite er steht. Es sind einfach zu viele Informationen auf einmal. Ansonsten war es wirklich nett zu lesen!

Punkte:

2,7/5

Montag, 2. April 2012

Patricia Schröder - Meeresflüstern (Rezension)

Verlag: Coppenrath
Preis: 16,95€
Seiten: 409
Buchtrailer: http://www.youtube.com/watch?v=OS3z1IWiG6M

Inhalt: Nach dem Tod ihres Vaters verlässt die siebzehnjährige Elodie ihre Heimatstadt Lübeck, um bei ihrer Großtante auf Guernsey zu leben. Als wenig später auf der Nachbarinsel ein Mädchen tot aufgefunden wird, glaubt sie, dass ihre Ankunft auf der Kanalinsel in irgendeinem Zusammenhang mit dem schrecklichen Vorfall steht. Aber wie ist das möglich? Und wer ist der wunderschöne Junge, dem Elodie in ihren Träumen begegnet? Dann, eines Tages, taucht dieser Junge plötzlich wie ein Geschöpf aus dem Meer vor ihr auf. Geheimnisvoll. Magisch. Betörend. Elodie kann nicht aufhören, an ihn zu denken. Und sie beginnt zu ahnen, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt und wie sehr ihr eigenes Schicksal mit den dunklen Legenden der Kanalinseln verknüpft ist.

Cover: Das Cover ist einfach perfekt. Die Farben passen zum Inhalt und Thema des Buches und man sieht es an und ist verzaubert. Und dann streichelt man darüber und kann fast glauben, es sei Sand, den man unter den Fingerkuppen spürt. Sand, den das Meer immer und immer wieder aufwirbelt. Einfach unglaublich!

Schreibstil: Man ist wirklich dabei, aber für meinen Geschmack beschreibt Patricia Schröder einfach nicht genug. Dass sie viel recherchiert hat, merkt man, denn man fühlt sich beim Lesen, als wäre man selbst auf den Kanalinseln, aber bei Gefühlen und Gesprächen der Figuren fehlt einfach irgendetwas. Es gab außerdem keine Stellen, die bei mir in besonderer Form hängen geblieben sind.
Elodie ist die Ich-Erzählerin, aber irgendwie weiß man dennoch mehr als sie und das, finde ich, nimmt den ganzen die Spannung. Ich hatte das Bedürfnis, sie zu nehmen und zu schütteln und ich konnte nicht mit ihr mitfühlen.

Charaktere: Die Charaktere sind gründlich ausgefeilt mit Ecken und Kanten und einem Leben "vor dem Buch". Das finde ich immer sehr wichtig, um das Ganze authentisch zu machen. Aber an manchen Stellen wirken sie einfach unrealistisch, trotz Hintergründe. Dieses Gefühl hatte ich vor allem bei der Protagonistin Elodie. Da trifft sie Ruby zum ersten Mal in ihrem Leben und sagt ihr sofort, dass ihr Vater seit ein paar Wochen tot ist und dass sie mit dem Verlust nicht klar kommt. So offen würde ich nicht einmal mit meiner Mutter darüber sprechen!
Und solche plötzlichen Geständnisse und ähnliches kommt öfter vor. In solchen Momenten bin ich einfach nicht mehr in der Geschichte und muss mich von vorne an das ganze herantasten. Und das ist mir irgendwie nie so ganz gelungen.

Details und meine Meinung: Die Idee und alles drumherum ist einfach klasse und vor allem mal etwas völlig anderes, aber ich glaube, da hätte man einfach noch mehr rausholen können. Teilweise hat es die Autorin nahezu perfekt gemacht, aber die Geschichte in der Geschichte ist nur etwas für Leichtgläubige. Ganz ehrlich:  DNA, die teilweise von einem Menschen und teilweise von einem Delfin stamm und jeder glaubt das? Wo sind die, die an einen Fehler im Labor glauben oder an eine Verschwörung? Wo sind die Leute, die Elodie sagen, dass es keine Märchen gibt und dass die Mythen nicht wahr sind? Mir fehlen die Zweifler! Man braucht Leute die zweifeln, damit man sie überzeugen kann, denn ohne sich damit auseinandergesetzt zu haben, kann ich es nicht einfach so abkaufen. Ich wurde nicht überzeugt und ich gehöre dann wohl zu denen, die auf die Schiffe klettern und sagen, dass alle spinnen und dass das WIRKLICH bloß Delphine sind, die da vor der Küste herumschwimmen. Vielleicht hat jemand die DNA ja auch EXTRA zusammengebastelt und sie finden lassen, damit Leichtgläubige an so was wie eine Meeresbestie glauben.
Was mir gut gefiel, war, dass man am Anfang glaubt, Cyril wäre der tolle Kerl, um den es geht. Aber ich glaube, Elodie vergisst Cyril fiel zu schnell wieder. Meiner Meinung nach auch unrealistisch. Sie vergisst auch die Sache mit ihrem Vater immer und immer wieder. Auch viel zu unrealistisch. Und sie hat drei Tage lang hohes Fiber, weil sie mit dem Verlust von Gordy nicht klarkommt, den ihres Vaters schafft sie aber einfach so zu verdrängen, obwohl sie doch eigentlich wenigstens kurz an der Existenz von Nixen zweifeln sollte. Warum denkt sie nicht, dass sie verrückt wird?

Fazit: Es hat mir wirklich Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Dass ich es so schnell durch hatte lag aber mehr an meiner Schlaflosigkeit am Wochenende statt an der Spannung, die das Buch erzeugt. Meine Erwartungen waren ziemlich hoch angesetzt und diese wurden nicht leider nicht erfüllt.
Trotzdem freu ich mich auf die Fortsetzungen, die ich mir auf jeden Fall kaufen werde, aber mitfiebern tu ich auch nach dem Buch nicht.

Wir würde ich das Buch in einem Satz beschreiben?
Die Magie fehlt einfach.