Freitag, 4. Mai 2012

Sara Grant- Neva (Rezension)

Verlag: Pan

Seiten: 352

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Preis: 16,99 €

Genre: Dystopie










Kurzbeschreibung:

Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss – sondern gerät auch in tödliche Gefahr …


Cover:

Die Cover Aufmachung finde ich in dem Fall ziemlich trist und einfallslos. Ich meine, es ist aber sicherlich passend, da Neva, die vermutlich die Person auf dem Bild darstellen soll, in einem Land lebt, in der sich jeder Mensch ähnelt und in der es kaum noch fröhliche Farben gibt, da man nur noch gebrauchte Sachen kauft. Von daher ist es doch sehr passend!

Zitat: 

"Eine Hand legt sich an meinen Hals und neigt ganz leicht meinen Kopf. Und dann werde ich geküsst. Nicht süß und sanft, die Ethan es tut, sondern drängend und leidenschaftlich. Starke Arme umfassen mich. Unsere Körper schmiegen sich aneinander. In meinem Inneren verspüre ich ein Ziehen, wie ich es nie zuvor gekannt habe. [...] Ich schlinge meine Arme um diesen Fremden und küsse ihn, bis mir die Luft ausgeht. Noch nie habe ich mich so lebendig gefühlt. Ich sollte aufhören, aber ich kann nicht. Wieder und wieder küsse ich ihn." (S.16,17)

Die wichtigsten Charaktere:

Neva:
Ist die Protagonistin, sie ist vom aussehen her genau wie alle anderen! Doch innerlich ist sie eine Rebellin, gegen das "Heimatland". Sie ist 16 Jahre alt und damit nun erwachsen. Seit sie denken kann ist sie mit Ethan zusammen, doch dieser hat sich irgendwie verändert, genau wie ihre Gefühle für ihn.
Neva sollte allerdings aufpassen, da ihr Vater Minister im Heimatland. Doch sie sieht im Gegensatz zu ihrem Vater die Nachteile und Einstränkungen, die bestehen!

Sanna:
Ist Neva's beste Freundin und genauso rebellisch wie sie. Sie hat Pflegeeltern, da ihre Eltern wie viele andere auf wundersame Weise verschwunden sind. Sie ist ebenfalls 16 und eine Kämpferin. Zusammen wollen sie einen Aufstand starten. Außerdem ist sie in Braydon verliebt.


Schreibstil: 

Einfach zu lesen und flüssig geschrieben. Nicht besonders herausragend, aber vollkommen akzeptabel!

Details und meine Meinung:


Das Buch beginnt spannend. Neva und Sanna schmeißen eine verbotene dunkel Party, bei der sie Aufständische suchen, die mithelfen sollen, die Grenzen ihres Heimatlandes zu öffnen.  Sie leben alle in einem geschützten Land und niemand weiß, ob es noch Leben außerhalb gibt. Doch Neva will kämpfen, das hätte ihre Großmutter gewollt. Sie ist damals einfach so aus ihrem Leben verschwunden, doch nicht nur sie. Es verschwinden immer mehr Leute. Neva weiß, dass wenn nicht bald etwas passiert, werden sie sterben. Die Menschen sind sie alle einfach viel zu ähnlich geworden. In einer großen Menge könne man ganz einfach schnell mal verschwinden, ohne aufzufallen. Doch Neva hat nicht mit den brutalen Gegenschlägen des Landes gerechnet, beziehungsweise des Systems. Denn wenn sie erfolg haben, würde alles zusammenstürzen. Doch Neva gibt nicht auf, sie will nicht für immer so leben und geht bei ihren Vorkommnissen auch eine große Gefahr ein. Und wäre da nicht noch Braydon, der Freund ihrer Freundin Sanna, der sie auf der dunkel Party geküsst hat und den sie jetzt einfach nicht mehr vergessen kann, da sie noch nie so leidenschaftlich geküsst wurde. Jeztt plagt sie ein schlechtes Gewissen, da sie Sanna ja nichts davon erzählen kann! Und so nimmt das Chaos mit einem wirklich überraschendem Ende seinen Lauf.
Meiner Meinung nach, ist diese Dystopie doch wirklich gelungen. Sie ist für mich zwar nicht mit "Den Tributen von Panem" zu vergleichen, auch nicht mit "Delirium" aber ist tausendmal besser als "Die Auswahl". Allein vom Schreibstil und der ganzen Erzählung drum herum, schafft es dieses Büchlein auf Platz 3 von 4 meiner gelesenen Dystopien. Was nicht wirklich schlecht ist, doch manchmal fehlen mir einfach die Gefühle und es dauert mir alles irgendwie zu lange. Außerdem bin ich echt enttäuscht, dass viele Sachen offen bleiben. Ich dachte bei diesem Ende wirklich, dass es weitergeht, doch bei meinen "Nachforschungen" bin ich zum negativen Ergebnis gekommen. (leider)

Fazit:

Eine angenehm zu lesen Dystopie, mit einer der kämpferischen Protagonistin. Dieses Buch konnte ich fantastisch zwischendurch lesen, da es nicht sehr dick ist und vor allem liest es sich sehr flüssig und überhaupt nicht stoppend.


Wie würde ich das Buch in einem Satz beschreiben?:

Lesenswert für "die kleine Mahlzeit zwischendurch"


Herzen:



5 Kommentare:

  1. Ich habe dem Buch damals 2 von 5 Punkten gegeben, es ist wie du sagst - ein Buch für zwischendurch.
    Gibt es da eigentlich schon den zweiten Teil?
    Mich würde natürlich auch interessieren, was noch so kommt, aber ich würde mir das Buch auch jetzt nicht neu kaufen, eben weil mich die Story nicht fesseln konnte...

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  2. Hui, interessante Rezi... Da bin ich mal gespannt, wie mir das Buch gefallen wird. Das liegt noch auf meinem SuB...

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  3. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, als ich es vor circa 2 Jahren gelesen habe. Schade, dass es bei dir nicht so war!

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  4. Hey,
    Danke für das Angebot zum Tauschen, würde ich auch gerne annehmen, aber meine Mutter erlaubt sowas leider nicht :(
    Trotzdem danke,
    LG
    Chrisi

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  5. Ich habe jetzt nicht die ganze Rezension gelesen, aber ich möchte das Buch gerne lesen - vielleicht kann ich ihm ja mehr Punkte abringen xD

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